
Dutzende, Hunderte, Tausende wollen mit dem Rauchen aufhören. Die meisten Raucher trauen sich mindestens einmal, einen Entzug zu starten.
Leider ist dieses lobenswerte Vorhaben nur selten mit Erfolg gesegnet – die meisten Menschen scheitern, bevor sie richtig mit dem Aufhören anfangen können!
Wir decken die drei verheerendsten Fehler bei der Raucherentwöhnung auf und erklären, wie du sie mit simplen Tricks vermeiden kannst.
1. Rauchern fehlt Durchhaltevermögen
Es ist doch kurios. Raucher würden für eine Schachtel Zigaretten auch um 03:00 Uhr nachts noch zur Tanke fahren – obwohl sie einen harten Arbeitstag hinter sich haben.
Wenn es umgekehrt darum geht, Energie in das Aufhören zu stecken, geben viele Menschen viel zu schnell auf.
Rom wurde nicht an einem Tag erbaut – dieser Spruch mag altklug und lästig klingen, allerdings steckt viel Wahrheit darin.
Es ist einfach, mit dem Rauchen aufzuhören. Der größte Fehler bei der Raucherentwöhnung ist jedoch, dass so viele Menschen viel zu schnell wieder mit dem Rauchen anfangen!
2. Zu starkes Vertrauen in Wundermittel
Sagen wir mal so: Man fällt nicht einfach so als Raucher vom Himmel. Irgendwann im Leben entscheiden sich manche Menschen dazu, sich der Zigarettensucht hinzugeben.
Dieses Verhalten liegt nicht in den Genen, es ist auch kein Produkt der Gesellschaft – es handelt sich um eine freiwillige Entscheidung.
Um nicht ebenfalls einen der typischsten Fehler bei der Raucherentwöhnung zu machen, sollten sich werdende Nichtraucher bewusst machen, dass sämtliche Wundermittel, Ratgeber und Entzugstherapien am Ende nicht für den Erfolg verantwortlich sind.
Anstatt also in irgendwelche Wundermittel zu vertrauen, sollten mutige Ex-Raucher lieber wieder Selbstvertrauen schöpfen und an sich selbst glauben.
Ja, auch du kannst es schaffen…
3. Es mangelt an “Verhaltens-Alternativen”
Wer von heute auf morgen Nichtraucher wird, hat bald mit einem interessanten Problem zu tun: Langeweile!
Du solltest dir einmal ausrechnen, wie viel Zeit du effektiv pro Tag mit dem Rauchen verbringst.
Wenn wir davon ausgehen, dass der Durchschnittsraucher 20 Zigaretten pro Tag raucht und pro Kippe fünf bis zehn Minuten braucht, dann ergibt das unglaubliche 100 – 200 Minuten, also weit über ein bis zwei Stunden pro Tag!
Als Nichtraucher hast du also plötzlich bis zu 2,5 mehr Freizeit – und die will genutzt werden.
Unzählige Nichtraucher werden nach ein paar Tagen oder Wochen wieder schwach, weil sie nichts mit ihrer Zeit anzufangen wissen.
Dabei ist gerade JETZT der ideale Zeitpunkt, um beispielsweise einem Sportverein beizutreten…
Bild CC 2.0 by jmm-hamburg / Flickr


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Also, ich finde, wie das mit der Entscheidungsfreiheit und dem Rauchen ist stark Abhängig von der Umgebung abhängig. Als ich angefangen habe, hab ich nicht viel darüber nachgedacht, sondern einfach das gemacht, was alle meine Freunde auch gemacht haben. Da kann man jetzt natürlich gleich mit dem Zeigefinger kommen und sagen, selbst dran Schuld, aber das ändert ja jetzt auch nichts mehr. Im Nachhinein… Das Rauchen abzugewöhnen funktioniert für mich gut in Kombination mit Sport und einer E Zigarette, wobei ich sagen muss, dass ich ersteres öfter mache als letzteres. Diese Ersatzzigaretten haben mir zwar ganz und gar nicht bei der Tabakentwöhnung geholfen, dafür konnte ich was in der Hand halten. Und darauf kams für mich an.
Ich persönlich habe festgestellt, daß die hier groß gepriesene psychologische Komponente bei mir ähnlich wichtig war wie die chemische und es mir deshalb etrem schwer fiel aufzuhören. Mittlerweile habe ich als Kompromiss die E-Zigarette angenommen. Die psychologische Sucht, etwas in den Händen zu haben wird befriedigt, und vorerst komme ich zu meinem Nikotin, der Körper ist also auch zufrieden. Natürlich ist es kein echtes Aufhören, aber immerhin rauche ich nicht mehr, und die Kleidung riecht auch nicht mehr so.